Termine 2026:

Unsere Bildungsveranstaltungen finden 2026 wie gewohnt im Frühjahr und im Herbst  statt. Die konkreten Termine werden an dieser Stelle rechtzeitig veröffentlicht.

 

Mitgliederversammlungen im Jahr 2026 finden statt in den Räumen der AWO Bottrop-Boy, Kraneburgstr. 50, 46240 Bottrop

       -  16.04.2026: 16:00 bis 18:00 Uhr, Einladung s.u.

          Referenten: Stefan Witting - IG Halde Haniel

          Michael Scherkamp - RAG Aktiengesellschaft (Information s.u.)

       -  08.10.2026: 16:00 bis 18:00 Uhr

          Referent: N.N.

 

Tag der Arbeit am 01. Mai 2026 in Bottrop (Info s. u.)

 

Jubilarveranstaltung 2026

        07.11.2026, 16:00 Uhr, Schmücker Hof, Auf der Höhe, 46244 Bottrop

Bildungsveranstaltung nach Bonn 
zum Haus der Geschichte am 23.07.2026
(neue Ausstellung: Deutschland ab 1945 - Du bist Teil der Geschichte)

Es ist wieder soweit!
Die nächste Bildungsveranstaltung ist am 23.07.2026.
Die Veranstaltung gilt für IG BCE Mitglieder.

ANMELDUNG bei:
Herbert Jänecke, 0172 23 709 32


Wohin:
Haus der Geschichte, Bonn

Wann: 23.07.2026

Abfahrt: 08:45 Uhr

Treffpunkt: Prosper II, Knappenstraße

Ankunft in Bottrop: ca. 16:30 Uhr







Bild Copyright Museumsmeile Bonn überlassen durch Stiftung Haus der Geschichte: Fotograf Axel Thünker

Einladung zum Tag der Arbeit am 01. Mai 2026 in Bottrop 

mit anschließendem Familienfest

(Zur Vergrößerung bitte anklicken)

Auf den Spuren Krupps - Kohle und Stahl

Am 22.10.2025 fand die Bildungsveranstaltung in Essen statt. Wir besuchten die Villa Hügel, erkundeten die Margarethenhöhe und machten einen Abstecher zum Hauptsitz von Thyssen Krupp und fuhren an dem aller ersten Firmensitz der Familie Friedrich Krupp vorbei. Nähere Informationen und eine kleine Fotostrecke findet Ihr unter der Fotogalerie. Viel Spaß beim Lesen und Schauen.

Sie möchten mehr erfahren?

Der Artikel ist am 06.09.2025 im Stadtspiegel Bottrop erschienen und wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt. 


 Schicht im Schacht 

Ein neues Kapitel beginnt für die letzte Zeche - bis 2027 sollen neue Flächen für Unternehmen entstehen Die Zeche Prosper Haniel in Bottrop war bis zu ihrer Stilllegung im Dezember 2018 das letzte aktive Steinkohlenbergwerk Deutschlands. Über Jahrzehnte prägte sie die Wirtschaft und das Stadtbild der Region und galt als Symbol des Ruhrbergbaus. Mit dem Ende der Kohleförderung begann ein neuer Abschnitt für das Gelände – weg von der Schwerindustrie, hin zu einer modernen Nachnutzung. 

Im Ruhrgebiet herrscht ein spürbarer Mangel an entwicklungsfähigen Gewerbeflächen. Bottrop hat dabei einen besonderen Vorteil: Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Prosper Haniel (ehemals Franz Haniel) sollen in den kommenden zwei Jahren große Flächen für neue Unternehmen entstehen. Dafür hat nun der Rückbau begonnen – alle Gebäude, die nicht unter Denkmalschutz stehen, werden abgerissen. 

Zunächst bleibt dieser Prozess für Passanten unsichtbar. In der ersten Phase finden die Arbeiten im Inneren der Gebäude statt, ab Oktober folgen dann die sichtbaren Abrissarbeiten der leeren Gebäudehüllen. Parallel dazu laufen im Hintergrund die Planverfahren, die eine neue Nutzung des Geländes ermöglichen sollen. Zwei Schritte sind dabei entscheidend: Zum einen der Abschlussbetriebsplan, den RAG Montan Immobilien (RAG MI) bei der Bezirksregierung Arnsberg einreicht, um die Fläche aus dem Bergrecht zu entlassen. Zum anderen der Bebauungsplan der Stadt Bottrop, der die künftige Entwicklung regelt. 

„Der Abschlussbetriebsplan wird parallel zum Bebauungsplan erarbeitet“, erklärt Oberbürgermeister Bernd Tischler. Das sei ein Novum, denn üblicherweise werde erst der Abschlussbetriebsplan erstellt und danach der Bebauungsplan. „Dabei würde aber zu viel ungenutzte Zeit ins Land gehen“, so Tischler. „Deswegen haben wir uns entschlossen parallel zu arbeiten, um auf dem Gelände möglichst schnell neue Gewerbebetriebe ansiedeln zu können.“ Ziel sei, beide Verfahren bis 2027 abzuschließen und anschließend mit der Vermarktung zu beginnen. 

Auch von Seiten der RAG Aktiengesellschaft blickt man optimistisch auf das Projekt. „Aus unserer Sicht stehen zwar einige Aufgaben an, die wir abwickeln müssen, sehen aber nichts Dramatisches, was uns auf dieser Fläche erwartet“, sagt Michael Kalthoff, Vorstandsvorsitzender der RAG. „Wir haben lediglich leichtere Hotspots festgestellt, davon sind drei schon bearbeitet. Wichtiger Punkt ist, dass dies hier kein Kokereistandort war, bei dem die Bodenproben viel verunreinigter wären, als das, was wir hier vorfinden.“ 

Sowohl Tischler als auch Kalthoff sehen das Areal als „Top-Lage“: Es liegt nahe der Autobahn A2, ist gut an den Fernverkehr angebunden und bietet zugleich eine attraktive Verbindung zur Natur – vom Köllnischen Wald bis zur Halde Haniel. „Wir sind guter Dinge, dass wir ab 2027 mit dem Verkauf und der Ansiedlung von Firmen beginnen können“, so Kalthoff. „Wir werden hier 2027, 2028 ein ganz anderes Bild vorfinden können, als es heute der Fall ist.“ 

Ein Stück Industriegeschichte bleibt dabei erhalten: Der markante Förderturm, ebenso wie einige denkmalgeschützte Gebäude wie die Werkstatthalle, werden in das neue Gewerbegebiet integriert. Eine geplante Grünflächenachse verbindet das Areal mit der Halde Haniel und teilt es in zwei Gewerbeflächen von 13 und 12,5 Hektar.

 Für die Erschließung wird eine neue Straße gebaut, die weiter von der angrenzenden Wohnbebauung entfernt verläuft. So soll nicht nur eine leistungsfähige Anbindung für Unternehmen geschaffen, sondern auch die Wohnsituation in der Nachbarschaft verbessert werden. 

Foto: Beginn der Rückbauarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Prosper Haniel – der denkmalgeschützte Förderturm bleibt als Wahrzeichen erhalten.

 | Foto: Oliver Gottemeier Text: Stadt Bottrop

Der Text wurde uns freundlicher Weise von der BOZ Bottroper Zeitung überlassen. Dieser ist auch in der Ausgabe  BOZ 2/2025 zu lesen.

Um die Bilder zu vergrößern, bitte darauf klicken.

Alles hat seine Zeit - und seine Geschichte! Wer bin ich? Wie ist mein Projekt entstanden? Und was zeichnet mich aus? Erfahre hier, was mich hierher gebracht hat - und was ich dabei alles erlebt habe.

Nach langer Zeit fand wieder eine Bildungsvernstaltung statt. Diesmal ging es zur Kläranlage Bottrop der Emschergenossenschaft. Mehr erfahrt ihr unter dem Punkt Fotogalerie.

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

auch für die Saison 2025/26 bietet das Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen für Mitglieder der IGBCE Veranstaltungen an. Im folgenden findest du dazu

  • Informationen des Bezirks Gelsenkirchen (1 Seite)
  • ein Bestellformular (2 Seiten) sowie 
  • 4 Seiten mit einer Beschreibung der Stücke.

Wir wünschen dir viel Spaß bei den Veranstaltungen.

Wenn du eine Seite aufgerufen hast, kannst Du mit der Maus am linken und am rechten Rand die Seiten vor und zurück blättern.
Je nach System deines PCs, kannst du mit einem Rechtsklick auf die 2 Bestellformulare die Seiten entweder speichern für einen Ausdruck oder direkt drucken.


Bericht über die Kundgebung zum Tag der Arbeit am 1. Mai 

 

An der Kundgebung am 1. Mai zum Tag der Arbeit waren in der Bottroper Innenstadt 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beteiligt. Der Demonstrationszug startete am Berliner Platz und endete auf der Gladbecker Straße an der Gastromeile. Der Hauptredner Alexander Bercht (s. Foto lks.), Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes unserer IGBCE, sprach über die aktuellen Entwicklungen in Deutschland und der Welt. Er betonte auch die Wichtigkeit von Bildung, insbesondere für die junge Generation. Er unterstützte die Forderungen einer Schülergruppe der Bottroper Janusz-Korczak-Gesamtschule. Sie fordern „Schulreform? Ja, aber mit uns, nicht über uns“ und somit den Erhalt ihrer Schule. Sie sind gegen eine Umwandlung in eine Sekundarschule, was bedeuten würde, dass die Schüler in 2 Jahren ihr Abitur nicht mehr an dieser Gesamtschule ablegen könnten, sondern ein Bottroper Gymnasium als Kooperations-partner notwendig wäre. (Fotos: Klaus Senftleben)

Zwei Mitglieder unserer Ortsgruppe während der Kundgebung: Christian Lisowski (links im Bild), Teilnehmer am Motorradkorso nach Recklinghausen und Andreas Uhlir.